neoworx GmbH
Mergenthalerallee 73-75
65760 Eschborn
Der Notausschalter
Der Notausschalter: Sofortige Reaktion im Ernstfall
Eine einzige Aktion sperrt alle Zugänge eines Nutzers oder einer Gruppe in Echtzeit – in weniger als 3 Sekunden, über alle angebundenen Systeme hinweg.
47 Tage
dauert es durchschnittlich, bis ein kompromittierter Account in einem Unternehmen entdeckt wird (IBM Cost of a Data Breach Report)
Typische Einsatzszenarien
Sofortige Kündigung
Ein Mitarbeiter kündigt unter schlechten Umständen oder verlässt überraschend das Gebäude. Ein Klick in neoid sperrt sofort alle Accounts – E-Mail, Cloud, VPN, SaaS – bevor sensible Daten abgegriffen werden können.
Kompromittierter Account
Phishing-Angriff erfolgreich, Zugangsdaten im Darknet gefunden oder ungewöhnliche Login-Aktivität erkannt? Konto sofort sperren, Schaden begrenzen, danach in Ruhe untersuchen.
Externe Dienstleister
Projektende mit Agentur oder Zeitarbeitsfirma? Einzel-Notausschalter oder Gruppen-Sperrung für den gesamten Dienstleister – kein Zugriffsrecht bleibt unbemerkt bestehen.
Was passiert in den ersten 3 Sekunden?
Klick auf 'Account sperren'
Admin betätigt den Notausschalter in der neoid-Oberfläche oder per API-Aufruf.
Token-Invalidierung
Alle aktiven Access- und Refresh-Tokens werden sofort in die Revocation List eingetragen.
Backchannel-Logout
Alle OIDC-fähigen Anwendungen erhalten sofort einen Logout-Signal und terminieren laufende Sessions.
De-Provisionierung
Alle angebundenen Zielsysteme (M365, Slack, VPN etc.) erhalten Deaktivierungsanfragen.
Audit-Log-Eintrag
Zeitgestempelter, unveränderlicher Log-Eintrag mit auslösender Person und Zeitpunkt.
Benachrichtigungen
Konfigurierbare Alerts an Sicherheitsteam, IT-Leitung oder SIEM-System.
Technische Umsetzung
Token Revocation List
Alle ausgestellten Access- und Refresh-Tokens werden sofort in eine Sperrliste eingetragen. Jede Anfrage mit alten Tokens wird abgelehnt – auch wenn das Token noch nicht abgelaufen ist.
OIDC Backchannel Logout
Über den OIDC Backchannel-Logout-Standard werden alle verbundenen Anwendungen aktiv benachrichtigt, laufende Sessions zu terminieren – auch ohne Nutzer-Interaktion.
De-Provisionierung
Die Deaktivierung wird an alle angebundenen Zielsysteme (M365, Slack, Jira etc.) propagiert. Accounts werden deaktiviert oder gelöscht, je nach Konfiguration.
Reaktivierung: Intentionale Hürden als Sicherheitsprinzip
Die Reaktivierung eines gesperrten Accounts ist bewusst mit Reibung versehen. Das verhindert versehentliches oder unbemerktes Wiederherstellen eines kompromittierten Kontos.
- ✓Reaktivierung erfordert explizite Genehmigung durch mindestens einen Admin
- ✓Optional: Vier-Augen-Prinzip für hochprivilegierte Accounts
- ✓Grund der Reaktivierung wird im Audit-Log erfasst
- ✓Neues Credential-Setup erzwungen (kein Weiterverwenden alter Passwörter)
Reaktivierung in 2 Schritten
- Admin initiiert Reaktivierung
- Zweiter Admin genehmigt (optional)